Ein großartiger 3. Platz für TU-Studenten!
Beim spannenden Bewerb am Michigan International Speedway in den USA konnte sich das Racing Team der Technischen Universität Graz erneut behaupten und in allen Teildisziplinen überzeugen. Die Konkurrenz war dieses Jahr besonders hart.
Trotzdem hatte der Tankia 2009 unter den 122 registrierten Teams die Nase vorne. Das Team konnte sowohl in den statischen Disziplinen, wo eine Business Präsentation gehalten, ein Cost Report abgegeben und das Technische Design des Wagens vor einer Fachjury präsentiert werden muss, überzeugen, sowie auch in den dynamischen Disziplinen, bei denen sich das Auto auf der Rennstrecke gegen andere beweisen muss.
Das TU Graz Racing Team konnte sich in allen Teildisziplinen großartig platzieren: 3. Platz Overall 3. Platz Dynamics 3. Platz Design 3. Platz Acceleration 5. Platz Skidpad 6. Platz Autocross 6. Platz Business Presentation Bei dem Bewerb, der bereits seit über 20 Jahren ausgetragen wird, geht es darum, Studenten die Möglichkeit zu bieten, praktische Erfahrungen zu sammeln. Die Studenten müssen ein eigenes Rennfahrzeug konstruieren und fertigen, mit welchem sie dann gegen die anderen Teams antreten. Der Wettbewerb ist also ein Konstruktionsbewerb und kein Autorennen im eigentlichen Sinne.
Der Erstplatzierte, Oregon State Universität, fährt ein sehr leichtes Einzylinderkonzept, das bei engen Streckenführungen Vorteile bringt. Das TU Graz Racing Team, welches nur aus Studenten besteht, die in Ihrer Freizeit neben dem normalen Unialltag am Rennwagen Tankia (There Are No Kangaroos In Austria) konstruieren und schrauben, musste sich nur der Konkurrenz aus Oregon State und Ann Arbor (beide USA) geschlagen geben und war somit erneut das beste europäische Team. Weltweit treten etwa 450 universitäre Teams in der speziellen Formelklasse an.
Seit Oktober liefen die Vorbereitungen und nun können die „Früchte der harten Arbeit geerntet werden“, so Stefan Pressl, der Organisatorische USA Teamleiter. Finanziert wird die Teilnahme durch Sponsoren und den Selbstbehalt der Studenten. Die TU Graz, die AVL und Red Bull unterstützen die Studenten seit Jahren, Lufthansa und Schenker führten den Transport durch und sorgten dafür, dass der Tankia rechtzeitig in USA ankam.
Übrigens: Der „Driver“ des Tankia ist der Kirchbacher Martin Matzer!
martin.matzer@REGO.at