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WUNDERBARES, WANDERBARES GRABEN und RIEDELLAND

Es ist nutzlos den Rhythmus des Lebens forcieren zu wollen. Die Kunst des Lebens ist es zu lernen, allem und jedem die Zeit zu lassen, die er braucht.

Carolo Petrini, Gründer von Slow Food

Entschleunigen und Innehalten sind Kernpotenziale unserer Region. „Zum Wandern gehört das Beobachten, die Entschleunigung und das Innehalten. Bei jedem Schritt muss ich mir schon Gedanken über meinen nächsten machen. Ob ich weitergehen soll, oder doch lieber innehalte und sogar einen Schritt zurück machen muss“. Das wunderbare, wanderbare Süd-oststeirische Graben und Riedelland liegt im südöstlichen Alpenvorland, wobei die Kernzone die Mur-Raab-Wasserscheide darstellt. Es ist ein Teil des südöstlichen Alpenvorlandes, das aus lang gestreckten nord-südlich verlaufenden Höhenzügen besteht, die zum Unterschied von einem einzelnen Hügel als Riedel bezeichnet werden. Zwischen diesen Rücken verlaufen parallel die breiten Grabentäler, wie zum Beispiel das Saßtal, das Schwarzautal und das Stiefingtal. Die Riedelzüge erreichen Höhen von 550m und eine Breite von bis 1 km. Eine lange Vegetationsperiode ist eine ausgezeichnete Voraussetzung für den Wein- und Obstbau, für den Steirischen Kürbis und für den Soja- und Maisanbau. Der einizige stärkere Wind ist der warme Südwind. Im Frühjahr, wenn der Laub- und Mischwald sein leuchtendes Grün entfaltet und die Obstbäume blühen, verwandelt sich die Landschaft in einen einzigen paradiesischen Garten. Lesen
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