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Gegen Atomkraft

Während Europa über einen Atomausstieg diskutiert, soll die
Laufzeit des AKW Krsko etwas über 100 Kilometer nahe der steirischen Grenze
auf 62 Jahre verlängert werden – ein erhebliches Sicherheitsrisiko für die
Steiermark!“

FPÖ-Kunasek, Riemer: „Laufzeitverlängerung in Krsko erhebliches
Sicherheitsrisiko für Steiermark!“
Der steirische Landesparteisekretär Mario Kunasek erhebt gemeinsam mit
seinem Nationalratskollegen Josef Riemer schwere Vorwürfe in Richtung
Slowenien: „Während Europa über einen Atomausstieg diskutiert, soll die
Laufzeit des AKW Krsko etwas über 100 Kilometer nahe der steirischen Grenze
auf 62 Jahre verlängert werden – ein erhebliches Sicherheitsrisiko für die
Steiermark!“
Das grenznahe AKW Krsko in Slowenien wird seit geraumer Zeit als
Sicherheitsrisiko für die Steiermark eingestuft. Nicht zuletzt gibt die
Tatsache zu denken, dass Krsko entlang einer Erdbebenlinie angesiedelt ist.
Der steirische FP-Mandatar Mario Kunasek: „Zwar ist Krsko vom Standard her
moderner einzustufen als das japanische Katastrophen-AKW Fukushima, trotzdem
darf das Sicherheitsrisiko für die Steiermark nicht unterschätzt werden!“
Kunaseks Kollege Josef Riemer, im grenznahen Bezirk Leibnitz beheimatet,
bezieht klar Stellung: „Die steirischen Interessen und vor allem die
Gesundheit der unserer Bevölkerung stehen für uns als ‚soziale Heimatpartei‘
an erster Stelle!“ Kunasek gibt besonders die Tatsache zu denken, dass immer
wieder von renommierten Atomexperten eine Warnung in Bezug auf Krsko
abgegeben wird: „Die Sicherheit von Krsko bei einem eintretenden Erdbeben
ist noch immer nicht geprüft. Daher sind zwei Möglichkeiten denkbar: Ein
Erdbebenszenario zu simulieren und etwaige Sicherheitsrisiken aufzudecken
oder Krsko überhaupt abzuschalten!“
Einig sind sich Kunasek und Riemer jedoch in der Hinsicht, dass das südlich
von Graz liegende AKW die steirische Bevölkerung durchaus gefährdet: „Die
freiheitliche Nationalratsfraktion spricht sich für den Ausstieg aus der
Atomkraft auf und daher fordern wir auch unsere slowenischen Nachbarn auf,
diesen Denkansatz zu übernehmen und Krsko abzuschalten!“

Bezirkspressedienst Leibnitz

Anita Kicker
Freiheitliche Partei Österreichs,